13 Reaktionen zu “Kommentar zum neuen Konzept für das Branding der TYPO3 Familie”

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Hey,

nur ein kleines Detail: Das Marketing Team und viele andere Teams in TYPO3 waren in der Entscheidung involviert.

Viele Grüße,
Sebastian

Sebastian Kurfürst am 01. Oktober 2012 um 14:31

@Sebastian: dann wäre es aber Aufgabe des Marketing Teams gewesen, die Änderung zu kommunzieren, bevor durch einen Review Request Fakten geschaffen werden!

Peter Kraume am 01. Oktober 2012 um 14:50

Sorry so gern ich Dev-Strukturen innerhalb der TYPO3 Community etc. mag, aber bisher waren wirklich 90% der Marketing-Team-Entscheidungen unprofessionell. Erst das Hickhack mit TYPO3 6.0 nach 4.7 und Phoenix, dann dieses Re-Branding eines bereits seit über einem Jahr stabilen Frameworks, dass in der Praxis schon Beachtung fand.

Ich verfolge TYPO3 seit 2005, leider hat die Markenkommunikation seit dieser Zeit immer mehr gelitten…

Gast am 01. Oktober 2012 um 15:14

Ich gebe dir Recht, dass die Kommunikation hätte besser sein können. Auch dass das Marketing Team nicht sichtbar ist, zum Beispiel mit einer eigenen kleinen Website und Ansprechpartner, ist nicht gut.

Ein wichtiger Teil wird sein, zu überlegen wie das verbessert werden kann und konkret Hilfe anzubieten – beispielsweise bei der Einrichtung einer entsprechenden Microsite oder einem Aufruf zur Unterstützung durch weitere Freiwillige.

Andererseits wünsche ich mir auch, dass die Listen der TYPO3 Association, so weit es denn geht, öffentlich werden. Nicht weil ich vermute dass hinter den Kulissen Dinge verheimlicht werden, sondern weil es so viel einfacher ist, etwas beizutragen, wenn man den bisherigen Verlauf kennt. Es wäre auch eine konsequente Fortsetzung des Perestroika Projektes.

Was die eigentliche Umbenennung von FLOW3 angeht: schlechtes Timing (geht auf meine Kappe – ich habe am Sonntag Karsten per Telefon von einem Kinderfest aus das Go zum Push gegeben) und schlechtes Timing (Benni konnte aus verschiedenen Gründen die Artikel nicht früher veröffentlichen) haben hier zur Verstimmung geführt.

Dennoch: Ich denke das die Lösung sehr gut ist und auch wenn ich verstehe, dass man mehr eingebunden und informiert werden möchte, wünsche ich mir, wie immer, eine zielorientierte, sachliche Diskussion. Ich bin mir verhältnismäßig sicher, dass wir in den letzten Monaten jede realistische Option diskutiert haben …

Robert Lemke am 01. Oktober 2012 um 15:31

Mal abgesehen davon, dass die Kommunikation in vielerlei Hinsicht transparenter hätte ablaufen können, würden mich mal die Argumente für die Entscheidung und die möglichen Alternativen interessieren.
Ich halte die Kombination von der „3“ in Verbindung mit der Verwendung von Versalien (TYPO3/FLOW3) eine recht gute und ausreichende Lösung um den Ursprung der Produkte aufzuzeigen (bescheidene Formulierung, mir fällt grad nix besseres ein).
Stattdessen wird nun FLOW3, wobei es sich um ein PHP-Framework handelt, ein Stempel aufgedrückt, der etwas ausdrückt, was FLOW3 eben nicht ist: ein Content Management System.
Desweiteren wird FLOW3 etwas wichtiges genommen: die Unabhängigkeit, die Eigenständigkeit.
Im Alltag wird es sich weiterhin um TYPO3 drehen und nicht um TYPO3 CMS. Warum also die Umbenennung? TYPO3 ist eine über viele Jahre hinweg bekannte, gefestigte und anerkannte Marke. Für ein CMS.

TYPO3 ist ein CMS. TYPO3 ist kein PHP-Framework und TYPO3 ist auch keine TemplateEngine.

Soviel zu meiner derzeitigen Meinung.

Im Endeffekt stehen „wir“ nun vor vollendeten Tatsachen und hatten weder die Chance uns an der Entscheidungsfindung zu beteiligen, noch können wir genau nachvollziehen, welche Optionen diskutiert wurden und warum die anderen verworfen wurden.

PS: Während in dem T3O News Artikel lediglich vom TYPO3 CMS, TYPO3 Flow, TYPO3 Fluid und „TYPO3 Phoenix“ die Rede ist, wird auf der Seite The Brand -> The brand new way zusätzlich von TYPO3 Extbase gesprochen. Was denn nun?

Die Links dazu:
http://typo3.org/news/article/a-brand-new-way/
http://typo3.org/the-brand/a-brand-new-way/

Marcel am 01. Oktober 2012 um 16:15

Guter Beitrag, Peter. Du sprichst mir aus dem Herzen. 😉

Bezüglich der Kommunikation muss ich sagen, dass ich mich da generell immer noch etwas schwer tue. Ich weiß selbst heute nach drei Jahren – in denen ich mit TYPO3 zu tun habe – immer noch nicht genau, wo ich mich übergreifend über die verschiedenen Bereiche der TYPO3-Organisation informieren kann. Bis heute ist es mir nicht ganz klar, welche einzelnen Teams es konkret gibt, welche Aufgaben/Roadmaps sie haben, wo ich öffentliche Statusberichte z.B. der einzelnen Monate einsehen kann, wie sich deren Teammitglieder zusammensetzen, welche Tätigkeiten auf ehrenamtlicher Basis laufen , welche bezahlt werden und wo und warum sich diese Dinge unterscheiden. Und da hätte ich noch viele weitere Fragen. 🙂
Da ich vor ca. 2,5 Jahren den Eindruck hatte, dass ich nur up-to-date sein kann, wenn ich so einige Mailinglisten abonniere, darin alle einzelnen Mails zumindest überfliege, zu möglichst vielen offiziellen Treffen fahre und mir dazu in dem nötigen Ausmaß definitiv die Zeit gefehlt hat, wurde ich nach einem kurzen Recherche-Gastauftritt für die Association sehr schnell ein sehr passives Mitglied. So viel zu meiner Story.

Was ich allerdings auch klar stellen möchte ist, dass ich sehr wohl weiß, wie viel Energie so viele in das Projekt reinstecken. Das finde ich wirklich großartig. Meiner Meinung nach ist es auch die Herausforderung schlechthin, historisch gewachsene Dinge weiter in strukturierte Prozesse wachsen zu lassen. Vor allem in einer aufwändigen Demokratie ist das sehr viel Arbeit und Abstimmung. Was (Demokratie) ich aber für TYPO3 in weiten Teilen richtig finde. Zum Meckern gibt es immer was. Das ist klar. Ich wollte hier auch nur mal meine persönlichen Erfahrungen von damals schildern. Vermutlich hat sich das bis heute schon weiter entwickelt. Separat dazu bin ich aktuell auch bereits in Kontakt, um schauen, wo ich mithelfen kann. Das werde ich schon noch ein Plätzchen finden, das Sinn macht. 😉

Und das neue Markenkonzept finde ich persönlich sehr gut. Ich stelle mich lieber noch einmal neu darauf ein, anstatt einem Konzept ohne roten Faden folgen zu müssen, das halt einfach entstanden ist, weil man es damals noch nicht besser gewusst hat. Das passiert uns allen. Immer wieder. Also zusammenhalten, Augen zu und durch. ^^

P.S. Ich kann mir vorstellen, dass diejenigen Leute, die es besser wissen und sich trotz all dem Know-How noch die Teamfähigkeit bewahrt haben, in den Teams herzlich willkommen sind. 😉

Manuela Sieber am 01. Oktober 2012 um 16:41

Als zahlendes Association-Mitglied fühle ich mich durch solch intransparente Entscheidungsprozesse regelrecht und regelmäßig verarscht. Ab 2013 werde ich die Association deshalb nicht weiter unterstützen und mich fruchtbareren Organisationen zuwenden.Soviel dazu.

Marc am 01. Oktober 2012 um 18:44

@Robert:

Hier schreibst Du zwei sehr wichtige Punkte.

1) „Desweiteren wird FLOW3 etwas wichtiges genommen: die Unabhängigkeit, die Eigenständigkeit.“

Das sehe ich ganz genauso, und hatte das ja heute schon via Twitter erwähnt. Ein Schritt, die aus meiner „externen“ Sicht, absolut falsch ist und im Hinblick auf FLOW3 und die Positionierung als Framework fataler nicht hätte sein können.

2) „Im Endeffekt stehen “wir” nun vor vollendeten Tatsachen und hatten weder die Chance uns an der Entscheidungsfindung zu beteiligen, noch können wir genau nachvollziehen, welche Optionen diskutiert wurden und warum die anderen verworfen wurden.“

Das finde ich extrem Erstaunlich und einen großen Widerspruch zu Deinem Blog. Als ich Deinen Blogeintrag gelesen habe hatte ich den Eindruck, dass Du in den Entscheidungsprozess involviert warst. Deinem Eintrag hier nach zu urteilen warst Du das wohl nicht.

Wenn dem so wäre zeigt es vor allem ein unglaubliches Dilemma hinter dieser ganzen Geschichte: Mangelhafte Transparenz auch gegenüber den „Key people“, die mindestens hätten mit einbezogen werden sollen.
Ja, natürlich hätte auch ich mich als zahlendes Mitglied gefreut, über die Diskussion informiert zu werden und eine Meinung abzugeben. Aber – wie so oft bereits in der Vergangenheit – wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt und hat den wiederholten Eindruck, dass Entscheidungen von solcher Tragweite hinter verschlossenen Türen getroffen werden, ohne den Aspekt der ach-so-hoch-gelobten „Community“ einfach mal irgendwie zu Berücksichtigen.

Die mangelnde Transparenz ist ein Riesenproblem, welches schnell gelöst werden muss, wenn man nicht noch weiter Gefahr laufen will, dass das Thema TYPO3 sich durch fragwürdige Entscheidungen selbst beerdigt.

Als jemand, der gerade sogar noch seinen Membership Level erhöht hat muss ich ergänzen, dass ich es wohl nicht getan hätte, wäre diese Bekanntmachung früher erfolgt.

Oliver Wand am 01. Oktober 2012 um 18:49

@Oliver Wand:

Du hat dich glaube ich mir den Kommentatoren etwas verhaspelt, denn du hast meinen Kommentar zitiert.

Kurz zu mir, damit dass Verständnis wieder passt: Ich bin kein Member, allerdings ist auch bei meiner Firma (GoldMember) nichts angekommen.

Marcel am 01. Oktober 2012 um 19:12

Ich kann mich marcel nur anschliessen. Ich verstehe nicht, warum 2 produkte unter dem selben namen geführt werden obwohl sie im endeffekt nicht zusammen gehören. Die argumentation auf roberts blog, dass flow3 von vielen falsch ausgesprochen wird trifft auf typo3 genauso zu. Für mich eher ein rückschritt, ich fand flow3 und typo3 sehrviel passender und bin ebenfalls der meinung, dass man wenigstens die t3a members vor der entscheidung hätte einweihen können. -1 fürs rebranding, -1 für die art und weise wie kommuniziert wird.

Tinu am 01. Oktober 2012 um 20:32

@Marcel:

Korrekt, ich habe mich von dem Layout irritieren lassen.

Dennoch bleiben meine Kritikpunkte bzgl. FLOW3’s Eigenständigkeit und insbesondere massiv fehlende Transparenz bestehen…

Oliver Wand am 01. Oktober 2012 um 20:34

Hier gibt es jetzt mal Transparenz ohne Ende – die Budgetanträge für 2013 werden zum ersten Mal zur Diskussion gestellt: http://forge.typo3.org/projects/t3a-eab-budget2013/boards

Ich finde, das sollte man jetzt auch anerkennen, weil das in der Kommunikation ein riesengroßer Schritt nach vorne ist. Jetzt liegt es an uns, wie wir uns dort einbringen. Darum gebeten wurden wir ja explizit. Ich zumindest werde jetzt meinen Teil dazu tun und mich dort ab morgen Stück für Stück einlesen. Wäre schön, wenn wir das alle machen. 😉

Manuela Sieber am 01. Oktober 2012 um 22:09
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[…] ändern, wenn man es täte? Es scheint nicht so zu sein, denn man liest in den Kommentaren dieses Blogbeitrages, dass nicht einmal Gold-Member informiert […]

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