31 Reaktionen zu “TYPO3 CMS 6.2 LTS beta2 veröffentlicht und Stable-Release auf März 2014 verschoben”

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Sehr gut! … und ein großes Dankeschön an die Jungs und Mädels vom Core-Team!

Dass bei einer LTS Qualität vor Deadline geht, gibt mir persönlich ein gutes Gefühl und die paar Monate kommen wir sicherlich auch weiterhin prima mit 4.5, 4.7 und 6.1 zurecht.

Marc Fell am 22. November 2013 um 23:23

Peinlich und traurig zu gleich. Scheinbar greift die Schlendrian-mentalität von Typo3-Neos auch auf Typo3-CMS über. Im September wurde es um 1,5 Monate verschoben. Im Oktober um 2 Montate. Jetzt um satte 4 Monate. Wird es im Februar dann um 6 Monate verschoben, damit die Developer einen entspannten Sommer haben?
Leute, wir befinden uns im Enterprise Segment. Da kann man geplante Updates und Relaunches nicht einfach zwei Wochen vor Release um ein Vierteljahr verschieben. Es gibt genug Unternehmen, die schon fest die Migration im Dezember oder Januar eingetacktet haben.
Meine Güte, das wird ein Fest in der nächsten Arbeitswoche die ganze Neuplanung. Mit so etwas tut sich die schwächelnde Marke Typo3 keinen Gefallen.

fsfsd am 23. November 2013 um 01:47

Ich sehe es genauso wie Marc… Ggf. gibt es „neuplanung“ aber diese sind glaub ich nicht so umfangreich wie „fsfsd“ meint. Ich habe bereits mit Kunden gesprochen und informiert, dass deren Projekt unter 6.1 anstatt 6.2 online geht und dies war kein Problem. Ist mehr oder weniger immer eine Frage der Kommunikation… wichitg ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Kunde weiß und versteht was OpenSource ist…

Tim Lochmüller am 23. November 2013 um 09:28

> Peinlich und traurig zu gleich. Scheinbar greift die
> Schlendrian-mentalität von Typo3-Neos auch auf
> Typo3-CMS über.

Das ist ja so nicht ganz so richtig.
Wenn du ein Neos in die Hand nimmst, wirst du sehen, dass es nicht alles kann, das CMS kann – was es kann, kann es aber richtig gut.
Es hat viel mit Qualitätsanspruch zu tun.
Ich bin vollkommen bei dir, dass es nicht die ideale Lösung ist, aber es ist das kleinere Übel.
Bei einem LTS Release kann man sich einfach keine Fehler erlauben.
Ich persönlich bin für Qualität vor Release-Date.

> Im September wurde es um 1,5 Monate verschoben. Im Oktober
> um 2 Montate. Jetzt um satte 4 Monate. Wird es im Februar dann
> um 6 Monate verschoben, damit die Developer einen entspannten
> Sommer haben?

Es geht nicht darum, einen entspannten Jahreswechsel zu haben.
Es geht um ein Manpower Problem, welches glücklicherweise jedes Mitglied der Community beheben kann.
Leider zeigt sich, dass die Community im Moment lieber fordert als mithilft, was für ein Open Source Project natürlich schlecht ist.
Aber meine nächsten beiden Wochen stehen unter dem Stern, in der Community nach Hilfe zu suchen.

> Leute, wir befinden uns im Enterprise Segment. Da kann man
> geplante Updates und Relaunches nicht einfach zwei Wochen
> vor Release um ein Vierteljahr verschieben. Es gibt genug
> Unternehmen, die schon fest die Migration im Dezember oder
> Januar eingetaktet haben.

Nicht wirklich.
Wr sind nicht umgebungsunabhängig, ergo sind wir von Enterprise sehr weit weg.
Nichts desto trotz gebe ich dir recht, dass man sich an Versprechen halten sollte, wenn man sie gibt – außer, es treten äußere Umstände auf, auf die man keinen Einfluss hat.
Diese äußeren Umstände haben wir leider aktuell.
Wenn wir (obwohl der Vergleich mit großer Vorsicht zu genießen ist) das TYPO3 Projekt mit einer Firma vergleichen und in dieser Firma werden aufgrund von Grippezeit 15 von 20 Entwicklern krank, kannst du deine Jobs auch nicht in Time liefern.

Auch hier bitte nicht falsch verstehen – es ist die Erklärung, nicht die Rechtfertigung. Kleiner, aber feiner Unterschied.
Wir haben uns in Altleiningen bis nachts um 3 die Köpfe zerbrochen, wie wir das eventuell doch noch hinkriegen können.

Und ganz ehrlich: Wenn die Community hilft und die Manpower oder das Sponsoring stemmt, ist ein Release auch vorher durchaus noch drin.

> Meine Güte, das wird ein Fest in der nächsten Arbeitswoche die
> ganze Neuplanung. Mit so etwas tut sich die schwächelnde Marke
> Typo3 keinen Gefallen.

Ich bin in der gleichen Situation wie du – und große Teile des Core Teams auch.
Es ist also nicht so, als macht DA eine Gruppe irgendwas, was mit DENEN da drüben nichts zu tun hat.

Wenn du helfen willst, kontaktiere mich einfach unter mathias@typo3.org, da gibt es ganz viel zu tun, was nicht was mit Code zu tun hat.
Ich würde mich freuen.

Mathias Schreiber am 23. November 2013 um 10:24

… diese Postings von „fsfsd“ mach wirklich Spaß. Anonym schimpft es sich ja auch am leichtesten.

@fsfsd:
Wir befinden uns immer noch im OpenSource bereich, vergiss das nicht. Wenn Du feste Deadlines haben möchtest, dann nimm ein kommerzielles CMS, aber dann beschwere Dich bitte nicht, dass bei Dir die Kosten durch die Decke gehen.
Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, den entsprechenden Artikel mal zu lesen: Man kann die Beta3 durchaus schon einsetzen.
Und Deine Planungen erscheinen mir darüber hinaus etwas unflexibel.

Marc Fell am 23. November 2013 um 16:12

Qualität geht vor. Ich hätte aufgrund spezieller Randbedingungen unseres Typo3-Auftritts zwar gerne jetzt im Winter den Umstieg von 4.5 LTS auf 6.2 LTS gemacht, halte die Entscheidung aber für richtig, auch wenn uns die Verschiebung ungelegen kommt.

Meine Versuche mit der beta1 bzw. nachfolgenden Ständen waren wenig ermutigend, so dass ich sie abgebrochen habe. Bei der Menge an essentiellen Neuerungen, die in die 6.2 eingeflossen sind, wundert mich die Zeitverschiebung allerdings nicht. Ich denke, man hat sich hier ein wenig verhoben. Für mich ist die 6.2 ohnehin die erste „richtige“ 6er Version. Der Versionssprung auf 6 war damals ja auch nicht unumstritten.

Die Migration bestehender Websites wird vermutlich auch – äh – herausfordernd, wenn viele ältere Exts trotz Kompatibilitätslayer nicht mehr laufen. Ich werde die 6.2 beta2 in den nächsten Tagen installieren und erneut schauen, was geht. Ich bin gespannt!

Jan am 24. November 2013 um 16:44

@fsfsd
Als Verantwortlicher für ein paar hundert TYPO3 Websites bin ich den Core-Entwicklern ausgesprochen dankbar für Ihre engagierte und qualiätsorientierte Arbeit.

Zeitverzögerungen (auf deren eventuelles Eintreten sich jeder erfahrene Softwareanwender in seinen Planungen ohnehin immer einstellen sollte) gibt es übrigens auch außerhalb der Open Source Welt. Der einzige Unterschied: Dort wirkt das Meckern vielleicht nicht ganz so schlimm als überzogene Anspruchshaltung.

Das Schöne an der Open Source Welt ist doch, dass jeder, dem es nicht schnell oder gut genug vorangeht, sich und seine Ressourcen einbringen kann. Und wer das nicht will oder nicht kann, der sollte IMHO wenigstens respektvollen vielleicht sogar mal anerkennenden(?) Umgang miteinander finden.

Joachim Geffken am 25. November 2013 um 13:02

An das TYPO3 Team: Vielen Dank, dass ihr eine super Software geschaffen habt. Alle Kunden, die ich von Joomla und WordPress migriert habe, waren froh über TYPO3 und deren Bedienung. Nehmt euch die Zeit, die ihr benötigt und achtet lieber auf Qualität und Stabilität. Solange können wir uns alle noch gedulden. Nichts ist schlimmer als ein System mit nicht gefundenen Fehlern und Sicherheitslücken. Das kommt den Kunden nämlich teurer zu stehen.

Lehmann am 25. November 2013 um 14:48

An alle TYPO3-Core-Devs: OpenSource und Core-Entwicklung von TYPO3, bezahlt mit Geldern der Association sind zwei VÖLLIG unterschiedliche Paar Stiefel.

OpenSource heisst nicht umsonst und beliebig. Wenn die Association – und damit wir, die zahlenden Mitglieder – ein LTS Release finanziert, um dem Markt wieder Sicherheit zu geben, dann müssen bestimmte Deadlines eingehalten werden.

Ich sehe das Problem nicht in der mangelnden Qualität sondern in den massiven Änderungen im Core seit 6.0 und Features wie FAL oder dem PackageManager, die blauäugig ein halbes Jahr vor Release der LTS mit reingenommen werden, ohne die Folgen zu überblicken.

Und ja, natürlich sind wir mit Multi-Domain, Workspaces und Multi-Language sowie DBAL im Enterprise-Bereich konkurrenzfähg – aktuell habe ich hier 2 Enterprise-Kunden, die statt First Spirit TYPO3 machen wollen, die gucken natuerlich jetzt in die Röhre – doh !

Fazit: Geld in die Association investiert und geärgert, daß es kein professionelles Projektmanagement für den LTS-Release gibt — schade !

frank am 25. November 2013 um 17:35

Hi Frank,

ich gebe dir vollkommen Recht.
So könnte das aussehen.

Aber es gibt einen Punkt, den du übersiehst.
Wichtig ist mir hier, dass es eine Erklärung ist und keine Rechtfertigung.
Ich denke aber, dass der Unterschied klar ist.

Die T3A hat Budget für Entwicklung – soweit richtig.
Dieses Budget wird aber nur selten effektiv abgerufen.

Dazu kommt, dass ich gerne wie in einer Firma projektmanagen würde, das aber nicht geht, wenn niemand da ist, der die Arbeit übernimmt.

Aktuell lastet die Arbeit und viel (ge)wichtiger die Verantwortung auf den Schultern von zu wenigen.
Diesen Umstand versuche ich im moment zu beheben und habe daher unter anderem das Core Team um ein wenig Zeit gebeten.

Geld ist nur bedingt ein Problem, bedingt deshalb, weil es zum einen eine absolut berechtigte Kostenbremse seitens der T3A gibt, zum anderen die Wirtschaft im Moment boomt.
Ich persönlich stelle aktuell meine Firma hinter dem TYPO3 Projekt zurück damit wir alle eine stabile LTS bekommen – und ich bin sicherlich nicht der einzige, der das so macht.

Alleine was das Coreteam heute stemmt, geht auf keine Kuhhaut.

Was wir brauchen ist eine Möglichkeit, Entwickler aus anderen Projekten rauszukaufen oder mehr Manpower.
Daran arbeite ich aktuell.

Ich habe Verständnis dafür, dass man auf seinen Beitrag beim der T3A pocht, aber wie gesagt, Geld ist das kleine Problem.
Und aus seiner Verantwortung „rauskaufen“ kann man sich nicht.

Trotzdem ist mir wichtig, zu sagen, dass alle Bedenken gehört werden und nicht irgendwo verpuffen.

Gruß
Mathias

Mathias Schreiber am 25. November 2013 um 18:35

Warum zieht ihr dann nicht ein paar Entwickler aus Neos ab? Das Ding wird seit jahren als The Next best Thing gehypt und wird nie fertig, während CMS als in der Realttät weit verbreitetes System nur halbgare Updates bekommt. Hier sind ganz klar die Prioritäten falsch. Mit CSM wird im hier und jetzt Geld verdient.

Farc Mell am 25. November 2013 um 19:04

Guter Ansatz.

Zum einen kommt Neos in 14 Tagen und kann richtig was, zum anderen kann ich niemanden abziehen, den ich nicht bezahle 😉

Mathias Schreiber am 25. November 2013 um 20:51

14 Tage? Da wäre ja heute Zeit das ebenfalls um 4 Monate zu verschieben. Nur damit die Qualität noch steigt. Wir wollen ja kein unfertiges Produkt haben. Aber nach 6 Jahren wird das ja auch mal Zeit…
Kein Geld. Aha. Was ist denn dann mit den 105000 EUR der TYPO3 Association, die reserviert wurden?

Farc Mell am 25. November 2013 um 20:58

Wie ich eben schon schrieb: die 100k werden nicht abgerufen.

Mathias Schreiber am 25. November 2013 um 21:22

@Farc Mell
>Mit CSM wird im hier und jetzt Geld verdient.

Und dann kommst du in 3 Jahren wieder unsd sagst dasselbe über Neos. Versuch mal längerfristig zu denken als dich nur über den Moment zu Aufzuregen.

Pt am 26. November 2013 um 06:36

Traum weiter. Neos hat durch seine extrem lange Entwicklungszeit viel Sympathie verspielt. Noch dazu wurde unfassbar viel Geld darin versenkt, während gleichzeitig die Weiterentwicklung von CMS stagnierte. Auch in drei Jahren wird CMS noch das Maß der Dinge sein mit dem im Brot und Butergeschäft das Geld verdient wird, während Neos als technisch beeindruckend wahrgenommen wird, aber ob des Exotenstatus einn Randdasein fristen wird.
Wenigstens hoffe ich das in drei Jahren wenigstens die 6.2 LTS raus ist und halbwegs bug frei ist, wie früher zu besseren Zeiten.

Farc Mell am 26. November 2013 um 11:09

Jungs, beruhigt euch mal ein bißchen.
Die Tatsache, dass hier Emotionen hochkochen, zeigt mir eigentlich, dass uns allen was am Thema liegt.

Es geht auch nicht um „Neos super, CMS doof“ oder „CMS super, Neos doof“.

Neos wird anfangs einen anderen Markt abdecken und bekommt im Moment gutes Feedback aus Bereichen, in denen CMS nicht mitspielt.

Das heißt, dass genug Markt für beide da ist.

Ich tue im Moment (wie das restliche Team auch) mein Möglichstes, die 6.2 sauber aufzustellen – die letzten 20% sind wie in jedem anderen Projekt auch die Härtesten.

Dafür brauche ich Funding, welches von woanders kommt, als von der T3A.

Die Situation sollte für jeden, der mit TYPO3 sein Geld verdient, nachvollziehbar sein.

Warum kann die T3A nicht die gesamte Entwicklung bezahlen?
Weil zurecht angemerkt wurde, dass dieses Prinzip fehleranfällig ist.
Das ist ja genau der Punkt, den Farc anspricht und der ist vollkommen richtig.
In Neos wurde viel Bargeld investiert und das Ergebnis hat zu lange gedauert.
Das ist Fakt, darüber kann und muss man nicht diskutieren.

Aus diesem Grund gibt es besagte Kostenbremse und ich denke, man kann sich darauf verständigen, dass diese notwendig und richtig ist.

Gleichzeitig boomt die Wirtschaft und als Core Dev muss man sich jetzt entscheiden:
– Mit der Kostenbremse arbeiten
oder
– Am „freien“ Markt für _deutlich_ mehr arbeiten.

Aus kaufmännischer und auch existenzieller Sicht ist das eigentlich ein No-Brainer, oder? 🙂

D.h. der Lösungsansatz ist, einem Dev die Entscheidung abzunehmen, ob der am freien Markt arbeitet oder am Projekt.

Das Paradoxon muss ich auch gleich auflösen:
Ja, die T3A stellt finanzielle Ressourcen bereit.
Diese werden aber nicht abgerufen, weil sie unattraktiv sind.
Die T3A kann aber nicht die Beträge auf den freien Markt anpassen, weil sie damit ihr Wort brechen würde.

Das unterschreibe ich komplett – letztendlich war das Wunsch der Mitglieder.

Ergo:
Wenn wir „freies“ Funding besorgen und damit den Tagessatz der T3A unterfüttern – also attraktiv machen – haben wir die Situation, die du möchstest.

Unterm Strich:
Ja, Geld ist ein Teil der Lösung, dass dieses Geld _nur_ von der T3A gestellt wird, geht nicht.

Mathias Schreiber am 26. November 2013 um 11:28

… ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diese Diskussion nur einen Teil der Community wiederspiegelt.

Wenn man sich auf den Barcamps und Devdays mal mit den Core-Devs unterhält und realisiert, unter welchen Bedingungen da welche Probleme gewuppt werden, nötigt mir das großen Respekt ab.

Sicherlich gibt es bei TYPO3 Probleme, aber ich durfte in einem anderen Projekt mal tiefer in Drupal rein schnuppern … das funktioniert da auch nicht alles reibungslos. Es ist imho auch ein bisschen vermessen, das von einem großen OpenSource Projekt zu erwarten.

Klar, manche Details sind unschön, aber unterm Strich kann ich mit 6.1 gut arbeiten und freue mich auf eine stabile 6.2.

Zu Neos kann ich wenig sagen. Hat sicherlich zu lange gedauert, aber ich stecke in dem Thema auch nicht drin.

Was mir aber auffällt: „Advent Code Sprint für das TER“ … da hat Thomas vor ein paar Tagen hier nach Unterstützung gefragt für einen Code Sprint. Resonanz: Null.

Marc Fell am 26. November 2013 um 13:34

Wir haben mit 6.2 ein LTS-Release vor uns. EIn LTS-Release soll langfrstige Planungssicherheit geben. Das erste und bisher einzige LTS-Release 4.5 als derzeit verbreitetste Version von TYPO3 CMS zeigt doch, dass wir diese Stabilität brauchen.

Jetzt haben wir in den letzten Monaten in der 6er-Version einige ganz und gar nicht schöne Effekte gesehen. Stichwort Performance. Es kann nicht ernsthaft erwartet werden, dass bei solchen Problemen ein stabiles Projekt auf ein halbgares Produkt umsattelt. Es ist daher sinnvoll, richtig und wichtig, dass mit 6.2 ebenso ein stabiles Produkt veröffentlicht wird, wie es die 4.5 war. Daher spricht vieles für die Verantwortung des Core-Teams angesichts fehlender Manpower lieber ein Produkt zu verschieben als einfach halbfertig (und dann noch als LTS) auf den Markt zu werfen. Insofern aus meiner Sicht die einzig richtige Entscheidung.

Thomas D. am 27. November 2013 um 10:46

Die schlechte Performance ist schon seit Release von 6.0.1 Anfang des Jahres bekannt. Das kam nicht vor zwei Wochen auf und ist keine wirklich valider Grund ganz plötzlich kurz vor Erscheinen und ohne Vorwahrnung das Release zu verschieben.

Farc Mell am 27. November 2013 um 13:18

Farc Mell: Ja, das Problem ist länger bekannt, aber wer hat dem widersprochen.

Vielleicht verstehst du das Problem nicht: LTS heißt Long Term Support. Ein Großteil der TYPO3-Nutzer haben ihr System niemals über 4.5 gehoben, schon gar nicht auf 6.x. Das steht nun aber bevor, wenn der Support nach Erscheinen der nächsten LTS-Version eingestellt wird. Und da eine LTS-Version drei Jahre läuft, musst du dafür sorgen, dass das Produkt von Anfang an performant und stabil läuft. Was man mit 6.0 und 6.1 noch schlucken konnte, würde sich, wenn das Problem in 6.2 LTS bestehen bleibt, einem Selbstmord con TYPO3CMS gleichkommen, weil du dann einen Großteil der Nutzer abschreckst. Der Schaden, das Release zu verschieben, scheint mir zumindest, der ich noch kein Update über das Lösen der Performance-Probleme gehört habe, deutlich geringer als die Marke „TYPO3 CMS“ dauerhaft zu beschädigen, weil der ein oder andere unflexibel bei der Terminierung des Rollouts auf dem eigenen Server ist… Also mal ehrlich.

Thomas D. am 27. November 2013 um 14:58

… und wenn Du schon keinen anderen Raum findest, Deinen warum auch immer aufgestauten Frust loszuwerden, dann unterhalte Dich doch mal mit den entsprechenden Leuten und lass Dir ein paar Hintergründe erklären, anstatt hier anonym zu posten.

Marc Fell am 27. November 2013 um 15:29

Also mal ehrlich, das hat nichts mit Unflexibilität zu tun, wenn zwei oder drei Wochen vor Release, das Produkt um fast ein halbes Jahr verschoben wird wegen Problemen, die schon seit einem halben Jahr oder länger bestehen. Keiner hätte was gesagt, wenn es bei der ersten Verschiebung im September, also drei Monate vor Release, sicherheitshalber mehr als 1,5 Monate verschoben wird. Da kann sich jeder drauf einstellen und umplanen. Aber so ist es einfach unprofessionell und dem Ruf von Typo3 unwürdig. Im Übrigen brauchst du mir nicht erzählen was eine LTS ist und bedeutet. Ich setze mehrere 4.5 LTS ein und warte das ich endlich auf eine stabile Version updaten kann (Über die buggy 6.1 und 6.0 hüllen wir mal den Mantel des Schweigens). Vermutlich beteibst du hauptsächlich kleine Cowboycoding Sites, wo die Verschiebung keine große Auswirkungen hat, aber im professionellen Bereich ist das ein großer Lapsus….

Farc Mell am 27. November 2013 um 15:34

Thomas d. Ist doof.

Marc Fell am 27. November 2013 um 15:50

Jungs… beruhigt euch, ihr habt beide Recht – so kommt ihr auf keinen grünen Zweig.

In der Kalkulation wurde nur ein Faktor vergessen – Manpower.
Die Planung war klar, aber die Manpower ist weggebrochen.

Deswegen: neuer Plan

Mathias Schreiber am 27. November 2013 um 16:04

„Cowboycoding Sites“ – Aha. Na dann…

Thomas D. am 27. November 2013 um 17:22

Ich finde es völlig legitim den Release zu verschieben. Lieber so, als wieder etliche Fehler vorzufinden. Dann wäre das Geschrei nämlich auch wieder riesengroß. 😉

Vincent am 09. Dezember 2013 um 10:31

Hmm… ich wollte eigentlich über den Jahreswechsel eine alte typo3 3.7 Webseite komplett neu mit html5 css3 und dem typo3 6.2 LTS aufsetzen, damit ich die nächsten 4 Jahre wieder Ruhe habe. Schade, daß es verschoben wurde.
Meint ihr wenn ich jetzt die beta vom 17.12. installiere werde ich Probleme haben es auf die finale Version upzudaten?

Flo am 10. Dezember 2013 um 18:49

Wie performant muss die Site sein?
Kommst du mit 300ms Rendering-Time klar?

Mathias Schreiber am 10. Dezember 2013 um 21:48

300ms für was? Die Inhalte werden doch nur einmal beim Erstellen übers Backend gerendert. Manchmal sind schon 100 Besucher glz. drauf

Flo am 10. Dezember 2013 um 21:52

300ms für eine gecachte Seite. 100 echte concurrent requests?
Dann musst du ja eh nen RevProxy davor haben, dann solltest du eigentlich klar kommen.
Ein paar Sachen gehen halt nicht zuverlässig, Workspaces zicken n bißchen rum und ne schnelle Platte sollte im Server sein.

Aber wie gesagt: temporär bis die final draußen ist.

Mathias Schreiber am 10. Dezember 2013 um 21:55
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